Tür Nummer Einundzwanzig

Pansy Division, deren Bandname aus einem Wortspiel auf die Panzerdivision der Wehrmacht und dem Slangbegriff pansy für einen Schwulen besteht, haben sich 1991 gegründet und wollten der Welt zeigen, das auch Schwule Rockmusik mögen und spielen können. Ihre Texte sind dabei immer wieder voller Humor und Selbstironie, was Titel wie Dick of Death, Ring of Joy oder He Whipped My Ass in Tennis (Then I Fucked His Ass in Bed) erahnen lassen. Wer mehr über Pansy Division erfahren möchte, dem sei die Dokumentation Life in a gay rock band empfohlen, die die Band auf ihrem YouTube-Kanal hochgeladen hat. Im September diesen Jahres habe sie mit Quite contrary ihr siebtes Studioalbum veröffentlicht, doch bereits auf ihrer Debut-EP Fem in a Black Leather Jacket haben sie ein Weihnachtslied veröffentlicht:

Um wen geht es heute?

Schneller als die Welt zu sein mit Freunden, die sich wie Familie anfühlen. Was wie eine Mischung aus Blink-182-Skatepunk und Roadtripmovie anhört, ist eine der erfolgreichsten Hardcorebands der letzten 20 Jahre. Seit 1995 reiten sie auf einer Welle des Erfolgs was 2001 im zu Tode produzierten vierten Studioalbum gipfelte. Sieben Jahre vergingen bevor ein neuer Longplayer erschien und diese Jahre wurden scheinbar gut genutzt, fanden sie ihren alten Sound doch wieder. Altbewährtes muss sich eben nicht beweisen.

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Die Auflösung gibt es morgen!