Tür Nummer Dreiundzwanzig

Gesucht waren natürlich …but alive um Sänger Marcus Wiebusch, der mit der Nachfolgeband Kettcar den Musikstil in Richtung Indie-Rock/-Pop wechselte und relativ schnell kommerziellen Erfolg mit Chartplatzierungen in den Top 10 hatte. Gemeinsam mit Thees Uhlmann und Reimer Bustorff gründete er außerdem ein eigenes Plattenlabel, welches viele namhafte Künstler und Bands aus verschiedenen Genres hervorbrachte.

Wohin dieser musikalische Weg von Marcus Wiebusch gehen sollte, war schon auf dem vierten und letztem Studio-Album von …but alive zu erkennen, welches schon deutlich ruhiger als sein Vorgänger ausfiel. Während die Alben davor stärker von Hardcore und Punkrock geprägt waren. Die Texte von …but alive waren größtenteil sehr politisch, sozialkritisch und machten auch vor spottender Kritik an der Punk bzw. linke Szene selbst nicht Halt.

Um wen geht es heute?

Alle paar Jahre dürfen wir eine Figur auf den Stationen ihres Lebens begleiten bevor die Band wieder für unbestimmte Zeit pausiert. Einen Doktor in Biochemie gibt es eben nicht im Vorbeigehen und ab und an muss man seiner wenig punkrockigen Passion auch nachgehen. Nichtsdestotrotz ist der Einfluss der Band auf die heute erfolgreichen Bands unbestritten.

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Die Auflösung gibt es morgen!