Tür Nummer Vierzehn

I don’t wanna live my life doing stuff I don’t like to do
I just wanna spend my time on creating something true

Gesucht waren natürlich die schwedischen Skatepunker von Millencolin auf deren zweitem Album Life On A Plate ein toter gelber Comicvogel zu sehen war. Ihren größten Erfolg hatten sie 2000 mit Pennybridge Pioneers, dessen Opening Track No Cigar wohl das bekannteste Millencolinlied sein dürfte, nichtzuletzt weil wir dazu auf Playstation und Windows 98 durch die Gegend skateten. Auf den nachfolgenden Alben klang die Band immer weniger nach Skatepunk bevor sie 2015 mit True Brew nach sieben Jahren Pause wieder vertrautere Töne anschlug. Sogar das gelbe Vögelchen fand den Weg zurück zu den Wurzeln.

Um wen geht es heute?

Die heute gesuchte Gruppe von zusammen muszierenden Männern stammt aus dem Ruhrgebiet und informiert den geneigten Hörer in ihren expliziten Texten auf vielfältigste Art über das große Spektrum der Sexualität, sowie den Konsum von berauschenden Getränken. Wer so kontrovers dichtet muss sich in Deutschkland natürlich mit der Bundesprüfstelle auseinandersetzen. Glücklicherweise gelang es unseren nudistisch veranlagten Musikanten, das Gremium davon zu überzeugen, dass ihre lyrischen Beiträgen zur deutschen Musikwelt keineswegs pornographischer Natur, sondern vielmehr satirische Auseinandersetzungen mit der Gegenwart sind, wodurch ihnen eine Indizierung erspart blieb.
Der Sänger dieser gar mächtigen Gemeinschaft strebte nebenbei auch noch eine politische Karriere an, unterlag als Kanzlerkandidat aber zu Beginn dieses Jahrtausends Angela Merkel und scheiterte 10 Jahre später auch noch bei der Bürgermeisterwahl seiner Heimatstadt.