Tür Nummer Zweiundzwanzig

There’s a little bit of springtime in the back of my mind
Remembers when there was a time when we danced
And we laughed spent some time drinking wine
And somewhere in there there’s a little child without a thought
Without a doubt that every cloud is silver lined

Leatherface (benannt nach einer Figur aus Tobe Hoppers The Texas Chainsaw Massacre) werden so oft als eine Mischung aus Hüsker Dü und Motörhead beschrieben, das sie sich wahrscheinlich ärgern auf einen Umlaut in ihrem Namen verzichtet zu haben. Der Vergleich mit Motörhead beruht dabei vermutlich primär auf der prägnanten rauhen Stimme von Sänger und Gitarrist Frankie Stubbs, die teilweise schon ein wenig an Lemmy erinnert. 2015 starb mit Dickie Hammond die andere Gitarre bei Leatherface im Alter von nur 50 Jahren und damit wohl auch Leatherface. Frankie Stubbs tritt noch gelegentlich Solo auf, und spielt dabei auch Lieder seiner alten Band, und ist immer mal wieder Teil anderer Projekte. Franz Nicolay wiederum schrieb über Frankie Stubbs‘ Tears.

Mit Hot Water Music teilten sich Leatherface 1999 eine LP und es heißt, das sie sie sehr beeinflußt haben.

Um wen geht es heute?

Wir suchen eine Band, die nie von ihren Auftritten leben konnte und das vielleicht auch nicht wollte. Womöglich haben sie sich auch deswegen nach einem Ereginis benannt, an dem der Kapitalismus kollabierte. Dennoch waren sie eine der Vorzeige-Hardcore-Bands des Landes und eroberten vom Ruhrpott aus neun Jahre lang die Szene mit unglaublicher Liveenergie.

10 Kommentare zu “Tür Nummer Zweiundzwanzig

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