Tür Nummer Dreiundzwanzig

I found the enemy within my own lines
Right by my side I see you ready to betray our kind
Come on kick my head smash my face
An easy way too be just yourself
You’ve torn it down – all that we’ve built
Blind man’s revenge is talking over
Silliness hidden behind a mask of honour
Look what you’ve done in a second of rage
you’ve torn it down – all that we’ve built

Denkt man an Hardcore der Nullerjahre denkt man schnell an Smoke Blow oder an Final Prayer. Black Friday ’29 sind ein wenig in Vergessenheit geraten. Zum einen, weil es sie bereits seit 8 Jahren nicht mehr gibt, zum anderen wohl auch, weil sie nicht derart erfolgreich oder groß wurden, wie die anderen beiden. Dabei gehörten sie zu ihrer aktiven Zeit durchaus zur Speerspitze der deutschen Hardcoreszene. Allerdings hauptsächlich in Jugendzentren und auf kleinen Festivals und nicht beim With Full Force, der Persistence Tour oder ähnlichen Events.

Um wen geht es heute?

Diese vier kommen aus Kalifornien und mischen wie sie gerade lustig sind Hardcore mit Punk und gelegentlich auch mal einer Trompete. Anfang der 1980er Jahre gegründet sind sie seit den frühen 1990ern in der aktuellen Formation aktiv und bringen fleißig Alben raus.
Sie sind für ihren Humor aber auch ihre politischen Ansichten bekannt, welche beide in ihren Texten nicht zu kurz kommen. Ersterer brachte ihnen erst jüngst massiv viel Ärger ein, als sie sich über einen Anschlag bei einem Country Festival lustig gemacht haben.
Ihr Sänger, dessen Künstlername sich auf seine Körperfülle bezieht, betreibt seit 1990 ein eigenes Plattenlabel, welches auch schon im Rahmen des diesjährigen Punkventskalender erwähnt wurde.