Tür Nummer Vier

You had nine lives and one by one you chewed ‚em up
Your final coffin nail’s been driven far too much
This won’t take long, you said, I’m not going far
Go wait in the car

Der gesuchte See im Norden der USA ist der Lake Michigan und die Stadt wenig überraschend Chicago. Dort ist ein basisches Dreigestirn Namens Alkaline Trio zu Hause. Deren Musik war schon immer düster. Matt Skibas Soloausflüge waren teilweise noch dunkler. Man mag sich nicht so recht ausmalen, wie das Seelenleben eines Menschen aussieht, der solche Texte schreibt. Das Skiba ein nicht zu unterschätzendes Suchtproblem hat, wird deutlich wenn man Interviews mit ihm liest. Womöglich ist er bei den Pop-Punkern von blink-182 genau deshalb richtig, um seinen inneren Dämonen ab und an zu entkommen. Auch wenn das die Auftrittshäufigkeit seiner eigentlichen Band massiv gesenkt hat. Er ist aber nicht der einzige der Nebenprojekte verfolgt. So war auch Dan Andriano mit seinen Solopoatten durchaus erfolgreich. Einzig Schlagzeuger Derek Grant scheint musikalisch mit Alkaline Trio ausreichend ausgelastet.

Um wen geht es heute?

Denkt mal kurz an das …And Out Came the Wolves-Album von Rancid. Jetzt packt ihr da noch eine ordentliche Prise Ska dazu und ersetzt den Gesang von Tim Armstrong, der ihre 3 Alben produziert hat, durch eine Sängerin die wie seine Ex-Frau klingt. Dann erhaltet ihr die heute gesuchte Band aus Los Angeles.

18 Kommentare zu “Tür Nummer Vier

  1. The interrupters von denen James Mc Mahon schreibt: „ In 99 percent of cases, ska punk is the bubonic plague of musical genres. The Interrupters are the one percent.“. Und er hat recht. Ihr Cover von Billie Eilishs Bad Boy ist ziemlich gut (und der Rest auch)

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  2. Ergänzt man das Ganze noch mit einem kleinen Hang zu Verschwörungstheorien, landet man auf jeden Fall bei The Interrupters. Der ist aber glücklicherweise auf dem letzten Album nicht mehr ganz so stark vertreten.

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  3. Heute geht es um The Interrupters. Das weiß ich nicht ganz aus eigener Kraft, sondern dank eines Bekannten, der es länger ausgehalten hat, Ska-Punk zu hören, als es mir gelungen ist. ;-)

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