Tür Nummer Dreizehn

I was taken out
Before the labor pains set in and now
Behold the world’s worst accident
I am the girl anachronism

The Dresden Dolls beschrieben sich mal als “Brechtsches Punk-Cabaret” und ich finde das passt ziemlich gut, wie man beispielsweise in diesem Live-Mitschnitt ihres 2016er Konzertes auf Coney Island (New York) sehen und hören kann. Nach 4 Alben von 2003 bis 2008 legte die Band eine Pause ein und Sängerin Amanda Palmer widmete sich ihrer Solo-Karriere, die nicht nur aus Musik, deren Veröffentlichung teilweise durch Crowdfunding realisisert wurde, sondern auch einer Autobiographie besteht. Sie ist sehr stark auf Twitter aktiv und setzt sich sehr stark für Frauenrechte ein. 2011 heiratete sie den Schriftsteller Neil Gaiman, mit dem sie seit 2015 ein gemeinsames Kind hat.

Trotz Veröffentlichungspause gab es zwischendurch immer mal wieder ein paar Konzerte (s.oben) und die Band verkündete in diesem Jahr, dass sie an neuem Material arbeiten würde.

Um wen geht es heute?

Wenn man Alben schon mit seiner Verachtung für die Menschheit betitelt, muss das Leben selbst für Wüstenwürmer schwierig sein. Dabei haben sie doch ursprünglich den Metalcore mit erfunden, auch wenn ihre Musik heute nicht mehr so genannt werden soll.