Tür Nummer Zweiundzwanzig

Forgotten in all of this change, change, change
New faces, same system
It’s true
Fuck you!

I’m your opposite number

Ich wollte aus Streichholzmarke eigentlich noch Streichholzart machen. Ich hoffe, dass es nicht allzuviel Verwirrung gestiftet hat. Gesucht waren Strike Anywhere Matches, also Reibungs- oder Überallstreichhölzer bzw. der Inquisition-Song Strike Anywhere. Die Truppe aus Richmond spielt Melodic Hardcore und das schon seit 1999. Bis 2009 veröffentlichten sie vier Alben. Seitdem herrscht relative Funkstille. Das letzte Album trug den Namen Iron Front. Ihr Logo ist der antifaschistische Kreis, der durch die Eiserne Front bekannt wurde. Diese wurde 1931 als Widerstand gegen den Nationalsozialismus gegründet. Doch das Bündnis, dem auch die SPD angehörte, zählte auch die KPD zu ihren politischen Gegnern.

Um wen geht es heute?

Wenn man Hardcore mit Punkrock und Ska durch den Fleischwolf dreht, erhält man Skacore. Wenn man das dann noch kräftig mit Politik und Kapitalismuskritik würzt die heutige Band aus Detroit, von der nach einer 3 jährigen Pause nur noch der Original-Frontmann übergeblieben ist.

Die obige Auflösung und gestern gesuchte Band bietet übrigens einen Hinweis auf die erste Hälfte des Titels ihres vorletzten Albums.

7 Kommentare zu “Tür Nummer Zweiundzwanzig

  1. Ich wollte spontan WE ARE THE UNION schreiben, aber das passte dann nicht so richtig, Der Hinweis mit der vorletzten Platte half dann – A MATCH and some gasoline…
    THE SUICIDE MACHINES sind‘s also!

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  2. Herrlich. Gleiche Situation wie gestern, ich hab keine Ahnung, bin aber beim googeln über die Lösung gestolpert (würde mir auch dafür keine Punkte geben). Es ist nämlich so: Ich verabscheue Reggae und kann folglich auch mit Ska nicht viel anfangen. Aber es wäre irgendwie unfair, nur zu Felix gestern so einen Roman aus meinen wirren Gedanken zu kommentieren, so – Tim, this one’s for you:
    Mein absolutes Highlight der Googlesuche übrigens ist der Hinweis in der englischen Wikipedia-Seite zu Ska punk: „Not to be confused with skate punk“. Dicht gefolgt von der Tatsache, dass selbige Seite ernsthaft Mr Bungle listet. (Die sind es aber auch nicht.)
    So ziemlich die einzige Ska-Punk-Band, die ich einigermaßen kenne, sind The Mighty Mighty Bosstones, aber da sind mehrere Gründungsmitglieder noch mit dabei und außerdem sind sie natürlich aus Boston. Politik und Kapitalismuskritik erinnere ich da schon gar nicht.
    Dann stolperte ich irgendwie über Sublime, an die ich mich zumindest dunkel erinnern konnte, weil sie mal so einen mittelgroßen, eher überraschenden Hit in den 90ern hatten, aber deren Sänger ist leider gestorben, was, nun ja, sie können es dann halt nicht sein.
    Bisschen googeln, oh: Reel Big Fish. Die kenne ich nur, weil sie ein paar lustige Coversongs gemacht haben, und lustigerweise finde ich Ska-Cover trotz sonstiger Abneigung gegen Schluckaufmusik meistens ganz witzig. Da ist tatsächlich auch nur noch der Sänger von der Orginalbesetzung mit dabei, aaaber die haben keine Pause gemacht, und das vorletzte Album heißt „Candy Coated Fury“. Eher nicht.
    Ein Denkfehler, den ich übrigens hatte, der mich der Lösung rein durch nachdenken aber auch nicht näher gebracht hätte, war, die Pause irgendwie mit dem vorletzten Album in Verbindung zu bringen. Die gemeinte Pause war aber vor 10 Jahren, das davor erschienene vorletzte Album heißt „A Match And Some Gasoline“ und der übrige gebliebene Sänger Jason Navarro.
    Gesucht sind The Suicide Machines.

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