Tür Nummer Zwanzig

Searching for something more
Living in a cold world
But it doesn’t have to be that way
We’re keeping ourselves down
We don’t bite the oppressive hand

Vers
rhythmische [durch Reim begrenzte] Einheit, Zeile eines Gedichts, einer Dichtung in gebundener Rede

Zusammen mit Bane und Have Heart prägten Verse die Anfangszeit des modernen Oldschool Hardcore Mitte des ersten Zweitausenderjahrzehnts. Anders als Have Heart, mit denen sie oft tourten, waren ihre Texte deutlich weniger persönlich und viel anklagender was das große Ganze anbelangt.

Glaubt man Wikipedia entstammt das Wort dem Lateinischen vertere was wohl so viel wie umwenden bedeutet. Wer hätte gedacht, dass ich im Lateinunterricht aufgrund von Punk mal besser hätte aufpassen sollen.

Sie lösten sich 2009 auf bevor zwei Jahre später die Reunion folgte. Es gab ein neues Album und dann passierte irgendwie nicht mehr viel. Ein Teil der Band hat sich neuen Projekten zugewandt. Was das bedeutet, darf jeder selbst beurteilen.

Um wen geht es heute?

Die Damen aus New York City haben sich Ende der 80er an der Uni getroffen und beschlossen gemeinsam Punkrock zu machen. Ihr erstes Album würde interessanterweise in England aufgenommen und war langezeit nur in Europa erhältlich. Nach einer weiteren Veröffentlichung auf einem anderem Label, fanden sie dann lokal eine neue Heimat.

2000 beschlossen sie auf unbestimmte Zeit zu pausieren. Es gab zwar zwischendurch 2 Konzerte, darunter eine Veranstaltung für Frauenrechte, aber ein offizielles Comeback für April 2020 wurde erst im November diesen Jahres angekündigt.

Die Sängerin hat sich in der Zwischenzeit ein Standbein als Make-up Artist aufgebaut und produziert veganen Lipgloss über ihre eigene Firma. Außerdem trat sie u.a. für verschiedene Modelabel und Make up-Linien als Model in Erscheinung.
Ihre Bandkolleginnen wiederum spielen in verschiedenen anderen Gruppen ihre Instrumente.

Tür Nummer Drei

A very Merry Christmas
And a happy new year
Let’s hope it’s a good one
Without any fear

Hi-Standard aus Japan sind auf dem internationalen Markt das erste Mal mit zwei Beiträgen, davon eine Cover-Version von California Dreamin’, auf der Fat Wreck Records-Kompilation Survival of he Fattest aufgefallen. Nach einer handvoll Alben und EPs von 1996 bis 2001, darunter eine Weihnachts-Split EP mit WIZO (Weihachten stinkt!) folgte eine lange Auszeit, in der sich die drei Mitglieder anderen Musik-Projekten widmeten; Gitarrist Ken Yokoyama betreibt u.a. das Label Pizza of Death.

2016 und 2017 folgten dann plötzlich zwei neue Alben. Doch seit dem Ende ihrer 2018er Tour ist es wieder ein weniger stiller um Hi-Standard geworden. Als offiziell aufgelöst gelten sie aber nicht.

Um wen geht es heute?

Die Texte der heutigen Band sind von einer markaberen und schaurigen Prägung. Womöglich wird der Drang melancholisch über Alkohol, Depressionen und Kummer zu schreiben mit der kalten Luft aus Kanada über den See in ihre Heimatstadt geweht. Ob das auch der Grund dafür ist, dass sie ihrem Sound seit fast 20 Jahren so stur treubleiben, dass man die Albenreihenfolge wohl würfeln könnte und es keinem auffallen würde? Man weiß es nicht. Eins bleibt am Ende jedoch festzuhalten. Wenn eine Band seit über zwei Jahrzehnten auslaugt, muss sie schon sehr inert sein, wenn sie immer noch da ist.

 

Recipe for Punkventskalender

Werte Freunde des Drei-Akkorde-Geschrammels,

Felix und ich freuen uns sehr, euch auch dieses Jahr wieder 24 Bands aus dem Spektrum des Punkrock und Hardcore-Bereichs suchen zu lassen. Wie auch in den vergangenen Dezembern haben wir uns bemüht eine möglichst bunte Mischung aus verschiedenen Bereichen und Subgenres zu treffen, so dass hoffentlich für jeden etwas dabei ist.

Es ist für uns immer sehr spannend zu sehen, wie bekannt manchmal doch auch die vermeintlich obskuren Künstler sind, die wir immer mal wieder einstreuen. Am Ende geht es aber ja auch nicht darum, euch das Leben schwer zu machen, sondern ein wenig Spaß zu haben und sich gemeinsam an Musik zu erfreuen.

Wie das alles hier funktioniert hat sich in keinsterweise geändert: ab dem 1.12. posten Felix und ich abwechselnd jeden Morgen um 8 Uhr einen kleinen Text aus dessen Inhalt sich hoffentlich ergibt, welche Band oder welchen Künstler wir suchen. Wenn ihr glaubt die Antwort gefunden zu haben, schreibt ihr sie in die Kommentare. Gerne auch mit einer kleinen Anekdote, wenn ihr eine habt.

Bis irgendwann nach Mitternacht behalten wir eure Beiträge unter Verschluß, so daß jeder ohne Spoiler mitraten kann. Am Folgetag gibt es die Auflösung, inkl. eines Videos, sowie einen neuen Rätseltext.

Am 25.12. verkünden wir dann, wer von euch die meisten richtigen Antworten hatte.

Dieses Jahr haben wir für ein besonderes Schmankerl, denn neben dem obligatorischen Kaltgetränk von Felix für den Gewinner, haben wir dieses Jahr einen weiteren Preis: einen wahrhaftigen Punk-Kalender für das Jahr 2020! Dieser besteht aus Konzertfotos und einem Zitat der abgebildeten Band. Erstellt wurde er von Twitter-Nutzer @hansenheld mit Beiträgen von diversen anderen Twitterern, u.a. auch Felix und mir.

Gedacht ist der Preis für den Sieger des Punkventskalenders. Sollte dieser schon einen besitzen, bekommt ihn der nächstplatzierte, bei Gleichstand entscheidet das Los.

Viel Glück, Spaß und Freude mit dem Punkventskalender 2019 wünschen euch,
Felix und Tim

…and out came the Punkventskalender

Jauchezt und frohlocket, auch dieses Jahr ist wieder Punkventskalender!

Der Modus ist der gleiche wie letztes Jahr: Felix und ich werden jeden Tag eine kurze Beschreibung posten, die eine Band aus dem Punk- und Hardcore-Bereich, sowie deren Subgenres, beschreibt. Wenn ihr glaubt zu wissen wen wir suchen, hinterlasst ihr einfach einen Kommentar den wir irgendwann nach Mitternacht freischalten, so daß jeder bis dahin unvoreingenommen mitraten kann.

Die Lösung, inklusive eines YouTube-Videos, gibt es dann am nächsten Tag gefolgt von einer neuen Beschreibung.

Viel Spaß beim Raten,

Tim und Felix.

Kurze Mitteilung in eigener Sache zur DSGVO

Nichts ist so wenig Punkrock wie die elende DSGVO. Sich damit auseinandersetzen zu müssen allerdings ziemlich Hardcore. Damit der Punkventskalender funktioniert, und wir uns ein wenig vor Spam schützen können, ist es notwendig, das wir jeden einzelnen Kommentar manuell freigeben. Wir gehen davon aus, das ihr uns freiwillig schreibt und nicht der Geist von Joey Ramone, Joe Strummer oder Poly Styrene in euch eingefahren ist, so daß ihr keine Kontrolle darüber habt, was ihr tut. Das heißt auch, das ihr uns persönliche Daten schickt, denn im WordPress-Backend stehen nach dem Abschicken eines Kommentares eure E-Mail Adresse, sowie eure IP-Adresse. An unsere eigenen E-Mail-Adressen werden diese Daten übrigens nicht weitergeleitet, diese Funktion ist deaktiviert, genauso u.a. auch die Anzeige von Avataren via Gravatar. Statistiken über Blogbesucher erhebt WordPress automatisch.

Eine ausführliche und (hoffentlich) vollständige Auflistung aller erhobenen Daten und was hier im Punkventskalender unter Umständen passieren kann findet ihr unter Datenschutzerklärung. Der Text ist sehr förmlich, was daran liegt, das ich ihn unverändert vom Datenschutz-Generator übernommen habe. Mir fehlt da einfach die Motivation, ihn in irgendeinerweise anzupassen.

Sollte da etwas essentielles fehlen, greift doch bitte nicht gleich geifernd zum Telefon und bemüht einen Abmahnanwalt, sondern nutzt eine der Kontaktmöglichkeiten, z.B. via Twitter (siehe rechts in der Sidebar), um uns darauf aufmerksam zu machen.

Hallo Welt!

Der werte @heinzkamke hat es sich in seinem Blog angedacht zur Tradition gemacht ab dem 1.Dezember einen kleinen Adventskalender zu posten, in dem er in Form eines Gedichtes Sportler beschreibt, die seine Leserschaft erraten soll. Dies macht immer sehr viel Spaß und erfreut sich großer Beliebtheit innerhalb seiner Twitter-Timeline und Blogleserschaft.

Letztes Jahr kam mir der Gedanke, das man das mal mit Musikern, bzw. Bands machen sollte. Diesen Gedanken habe ich mit @_feix geteilt, der die Idee ebenfalls super fand und so wurde der Punkventkalender geboren.

Da wir aber im Gegensatz zu @heinzkamke keine besonders guten Dichter sind, lassen wir das Reimen weg und bieten stattdessen eine kurze Beschreibung anhand derer es möglich sein sollte zu erraten, welche Gruppe gesucht wird; das Jeopardy-Prinzip sozusagen.

Dabei handelt es sich, ihr mögt zumindest dies bereits erraten haben, um Bands die dem Punk und seinen Subgenres (z.B. Hardcore) zuzuordnen sind. Postet eure Antworten einfach in die Kommentare und erfahrt am Folgetag, ob ihr recht hattet.

Viel Spaß beim Raten,

Tim und Felix.

PS: Herr Kamke ist klammheimlich umgezogen und wohnt jetzt hier.